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Am 11. Mai 1966 eröffneten Hans-Kurt Bouke und seine Frau Paula Lepa die Firma Vakuplastic in Bonn. Der damalige 2-Mann-Betrieb vertrieb Saugnäpfe aller Art. Der Unternehmer besaß eigene Patente dieser ganz besonderen Befestigungsart, die er für eine ständig wachsende Kundenzahl anfertigen ließ. Um das Angebot zu vergrößern, wurden zusätzlich Artikel von Fremdfirmen ins Sortiment aufgenommen.
1969 zog Herr Bouke mit Firma und Familie nach Berlin-Steglitz. Dort konnte man durch die Einführung eines eigenen Fertigungsprogramms die Position am Markt ausbauen. Schon damals war Vakuplastic das einzige Berliner Unternehmen, das Saugnäpfe herstellte.
Vakuplastic arbeitete mit der Firma Schwarz Galvanik zusammen, dessen Inhaber Dieter Schwarz sich nach einem zweiten beruflichen Standbein umsah. Da Herr Bouke zu dieser Zeit ohnehin nach einem Nachfolger Ausschau hielt, kam man bald ins Gespräch. 1976 übernahm Dieter Schwarz die Leitung des Betriebes.
Unter der neuen Geschäftsführung konnte Vakuplastic die Produktpalette noch vergrößern. Neben Saugnäpfen für den Haushalt wurden nun auch Industriesaugnäpfe entwickelt, hergestellt und vertrieben. Zeitweise gehörten bis zu 10 Mitarbeiter zum Team. Sohn Oliver Schwarz, trat 1993 in den väterlichen Betrieb ein. Durch seine fundierte kaufmännische Ausbildung ist er mit seinem Know-how von unschätzbarem Wert für das Unternehmen, welches er im Jahr 2002 von seinem Vater übernahm.
Diese Übernahme war geprägt von der Umfirmierung und dem örtlichen Wechsel ins benachbarte Waßmannsdorf in Brandenburg. Dort wurde die Produktion durch einen Hallenneubau komplett neu strukturiert und durch die Einführung des Schichtbetriebes erweitert.
Vakuplastic konnte in all den Jahren durchgängig steigende Umsatzzahlen vorweisen, auch in Zeiten allgemeiner Wirtschaftskrisen. Die Industrie entdeckt immer mehr die ungeheure Angebotsvielfalt der Vakuplastic Kunststoff GmbH & Co. KG, die für viele Unternehmen ein zuverlässiger Partner geworden ist.
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